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Neuengland 2000, 14. Tag: Lewiston – Acadia National Park – Brunswick

Am heutigen Morgen ist es etwas kühler als an den Tagen zuvor, aber recht sonnig. Scheint also das ideale “Nationalpark-Wetter” zu werden!

Um zu meinem ersten Ziel, dem Acadia National Park, zu gelangen, habe ich zunächst noch eine knapp zweistündige Autostrecke zurückzulegen. Sie führt auf dem Highway 11 nach Augusta, von dort aus auf dem I-95 bis Bangor, und anschließend über den Highway 1A South nach Ellsworth. Damit habe ich den Golf von Maine erreicht, und komme nach ein paar weiteren Kilometern südwärts kurz hinter der Ortschaft Bar Harbor auf Mount Desert Island an, der Hauptinsel des Parks.

Acadia ist der nordöstlichste der US-Nationalparks, der sich über mehrere Inseln in den Atlantik erstreckt. Die Park Loop Road, eine insgesamt ca. 40 km lange Trasse, führt den Besucher zu vielen eindrucksvollen Ausblicken auf die herrliche Landschaft und bietet zahlreiche Ausgangspunkte für Wanderungen.

 
Vom Sand Beach aus mache ich die Wanderung auf dem Great Head Trail, die mich über Stock und Stein zu herrlichen Aussichten und zu einigen Begegnungen mit Einheimischen führt – viele von ihnen wollen wissen, was sie auf dem Teil des Weges noch erwartet, den ich schon hinter mir habe (“Tell us what we’re up to”).

Der höchste Punkt entlang der Park Loop Road ist der Cadillac Mountain (466m), von dem aus man nochmals einen phantastischen Rundblick auf die Seen-, Fels- und Waldlandschaft des Parks hat.

Kurz vor fünf Uhr Nachmittags wird es leider Zeit, wieder aufzubrechen. Nun fahre ich immer entlang der Atlantikküste auf dem Highway 1 in südwestlicher Richtung. Immer wieder sieht man Stände mit der Aufschrift “Fresh Lobster” am Straßenrand: rund ¾ der gesamten in den USA gefangenen Hummer stammen aus Maine!

Das Wetter morgens 11°C; tagsüber bis 19°C, zunächst sonnig, später stark bedeckt
Tagesstrecke 324 mi. / 522 km
Übernachtung Super 8 Motel, Brunswick, ME

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